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Chronik

  

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Aus der Chronik der Burg Bollendorf

Im Jahre
440   Eine frühneuzeitliche Quelle berichtet vom Aufenthalt des Hunnenkönigs Attila auf Burg Bollendorf.
716   Burg Bollendorf wird erstmalig erwähnt. Karl Martell schenkt der Abtei Echternach die - villa que vocatur Bollunvilla sive Bollunthorp.
1156 Echternacher Ministerialer: Cono de Bollanthorp.
1173 Graf Heinrich IV., der Blinde, von Lutzelburg gibt der Abtei Echternach den sogen. Hof Bollendorf zurück.
1463 In Echternach kommt eine große Revolte auf. Der Abt zieht sich in die Burg Bollendorf, auch Chateau  St. Willibrord genannt, zurück.
1500 Bau des noch vorhandenen Rundturms.
1619 Abt Peter Richard erbaut die heutige Burg mit dem Renaissancekamin (heute in der Burg-Suite "Kaminzimmer").
1739 Abt Gregorius Schoppe führt erhebliche Modernisierungsarbeiten durch.
1797 Nach Aufhebung der Abtei Echternach ersteigert Vincent Legier die Burg Bollendorf als Nationaldomäne.
1823 verkauft Vincent Legier die Burg und Ländereien  an Jean Pierre Lefort, der mindestens von 1823 bis 1848 auch Bürgermeister war.
1848 Am 30./31. März stürmen Revolutionäre die Burg und vernichten wichtige Amtsdokumente, auch Mobiliar und Kunstgegenstände.
1854 stirbt J.P. Lefort. Erben: Rosaline Lefort, geb. Rigal und Tochter Elisa Barreau, geb. Lefort, deren Ehemann Professor in Paris und Luxemburg ist. Die Nachkommen aus der Ehe Barreau: Luise, geb. 1846, und Eduard, geb. 1852, teilen die Ländereien unter sich auf. Luise behält die Burg.
1919  Luise Barreau verkauft die Burg an die Familie Mongenast-Servais.
1922 stirbt Luise Barreau in der Burg. Familie  Mongenast verpachtet die Burg mit ca. 44 000 qm Land an das Ursulinenkloster in Köln. Die Ursulinen nutzen die Burg in vorbildlicher Weise zur hauswirtschaftlichen Ausbildung ihrer Internatsschülerinnen. Nach der Machtübernahme Hitlers werden die Ursulinen über Nacht von der Burg verdrängt.
1939 Das Hitlerregime besetzt die Burg bis Kriegsende und betreibt hier seit 1941 eine "Lehrerinnen-Bildungs-Anstalt".
1945 - 1964 Verfall und Plünderung der Burg.
1964 Prof. Jakob Fischer erwirbt das Burggelände von der Familie Mongenast.
1975 Architekt Dipl.-Ing. Karl Heinz Freundt aus Essen erwirbt das Burggelände von der Familie Prof. Fischer.
1975 - 1982 Schrittweiser Ausbau des gesamten Burggeländes und der Gebäude zu einem Hotelbetrieb mit einem Ferien- und Freizeitzentrum.
1983 - 1988 Sicherung und teilweiser Ausbau des Hauptburggebäudes. Auflösung des Greifvogelparks gegen den Willen der Familie Freundt.
1990 Fertigstellung der Außenfassade des Hauptburggebäudes und Eröffnung der Räume im Erdgeschoss.
1991 Am 21. September stirbt Marianne Freundt.
1993 - 1994 Ausbau des ersten Obergeschosses im Hauptburggebäude.
1993 Gründung der Freundt-Familien-GmbH.
1998 Sanierung der Rückseite des Hotelgebäudes.
1999 Neueindeckung des Pferdestalldaches; Fertigstellung einer Fahrrad- und Motorrad-Abstellhalle im Obergeschoss des ehemaligen Pferdestalls.
2002 Renovierung des Erdgeschosses im Hotel-Nebengebäude.
2003 Komplette Erneuerung der Fenster in den Räumen der ersten Etage des Burghauptgebäudes.
2005 Grundlegende Instandsetzung des Burgwegs (Zufahrtsstraße zur Burg und zum Parkplatz).
2006 Christiane Freundt scheidet auf eigenen Wunsch aus der Familien-GmbH aus.
2010 Umzug in die neue Restaurantküche.
2011 Einweihung des neuen Restaurants "Ehemaliger Pferdehof".
         Am 7. September stirbt Karl Heinz Freundt.

  

 

  

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